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Neues Medizinprodukt erleichtert Therapie bei pulmonalem Sekretverhalt

 
Patienten mit andauerndem pulmonalen Sekretverhalt unterliegen häufig einem Teufelskreis aus Komplikationen; häufige Infekte resultieren in weiteren, sekundären Lun-genschädigungen. Leistungsfähigkeit und Lebensqualität sind dauerhaft beeinträchtigt, oft mit weit reichenden Konsequenzen. Ein in den USA seit langem etabliertes Verfahren steht betroffenen Patienten nun auch in Europa zur Verfügung: Hill-Rom stellt das System "The Vest" auf der Medica in Düsseldorf vor.

"High Frequency Chest Wall Oszillation" heißt ein Verfahren, dass in den USA mittlerweile in mehr als 1.100 Kliniken, gut 95% der Mukoviszidose-Zentren und bei über 50.000 ambulanten Patienten Anwendung findet. Das dazugehörige Medizinprodukt ist eine spezielle, in verschiedenen Ausführungen und Größen verfügbare Weste, die mit einem Luftimpulsgenerator verbunden ist. Der hält die Weste leicht befüllt und induziert zusätzlich hochfrequente Luftdruck-Impulse. Die übertragen sich in Form eines hochfrequenten, sanftes Wechsels von Kompression und Entlastung auf den Thorax und sorgen dort für eine oszillierende Luftflusscharakteristik, kleinen Hustenstößen vergleichbar. Das Resultat: Sekrete auch in tief gelegenen Arealen der Lunge werden schonend, aber wirksam mobilisiert und können abgehustet werden

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