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Das Konzept   "Mobilisationstherapie

in einer Hand"

 
 

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Maximale Unterstützung klinischer Prozesse -

Mobilisationstherapie in einer Hand

Das Konzept der "Mobilisationstherapie

in einer Hand" bezieht sich auf ein notwendiges Umdenken im Bezug auf die Maßnahmen zur präventiven Frühmobilisation von intensivpflichtigen oder pflegeintensiven Patienten.

Wir sind überzeugt, dass unsere Therapiesysteme mit ihrer Multifunktionalität

und allen erreichbaren Vorteilen bei Ergonomie und Komfort einen entscheidend positiven Beitrag zur Optimierung der pflege-therapeutischen Prozesse leisten.

Für nahezu alle klinischen Prozesse haben wir ein innovatives Produkt:

  • Präventive und therapeutische Lagerungstechnologie
  • Produkte, die eine bisher nicht gekannte Umsetzbarkeit von Standards zur frühest möglichen Mobilisation ermöglichen
  • Patiententransfers unter optimalen ergonomischen Bedingungen
  • und vieles mehr

Die Auswirkungen sind vielfältig. Angefangen bei verbesserten klinisch-wirtschaftlichen Ergebnissen durch Komplikationsprävention, über eine höhere Patientenzufriedenheit, bis hin zu einem optimierten Einsatz der wichtigsten Resource einer Klinik - den dort arbeitenden Menschen.

Ursache und Wirkung

Beispiel Intensivmedizin: Etwa 20% der Aufnahmen verursachen etwa 60% der Behandlungskosten. Ein Großteil der Kosten entfällt auf die verlängerte Verweildauer und die Behandlung von Komplikationen.

Viele der wissenschaftlich evidenten Maßnahmen zur Prävention immobilitätsbedingter Komplikationen können im klinischen Alltag nicht mit der eigentlich notwendigen Konsequenz durchgeführt werden. So ergab beispielsweise eine im Jahre 2002 eine in der Critical Care Medicine veröffentlichte Beobachtungsstudie eine erhebliche Diskrepanz zwischen der zunächst angegebenen, und später dokumentierten, tatsächlichen Umsetzung eines prophylaktischen Lagerungsstandards (1).

Was können unsere innovativen Krankenhaus- und Therapiebetten in dieser Situation bewirken? Eine Menge - weil ein Konzept dahinter steht. Denn es ist die mit innovativer Medizintechnik erreichbare Prozessoptimierung, die hier den Unterschied macht.

Prozesse hinterfragen

Drei beispielhafte Szenarien und Fragen:

  • Physiologisch vollführt der Mensch im Schlaf ca. alle 10 bis 15 Minuten eine Eigenbewegung, durch die der Auflagedruck und der physiologische Kollaps der kleineren Atemwege umverteilt werden. Wenn ein aktives Umlagern nicht oder nur unzureichend möglich ist, hilft eine kontinuierliche, passive Mobilisation um die Körperlängsachse (Rotation). Das Verfahren hat in vielen klinischen Untersuchungen seine Effizienz in der Prävention nosokomialer Pneumonien gezeigt. Wie oft liegen längerfristig beatmete Patienten mit erhöhtem Komplikationsrisiko oftmals über mehrere Stunden in der gleichen Körperposition oder gar auf dem Rücken?
  • Ungefähr 40% der Beatmungszeit auf den deutschen Intensivstationen entfällt auf das Weaning. Die aufrechte Sitzposition ist unbestrittener Maßen die für die Atemmechanik günstigste Körperposition für diese Phase - von den positiven psychologischen Wirkungen auf Vigilanz und Motivation ganz abgesehen. Wie oft - und vor allem wie früh und wie lange können Ihre beatmeten Patienten in eine komplette Sitzposition gebracht werden?
  • Nach einer Immobilität von drei Tagen beträgt der Rückgang des Plasmavolumens ca. 8-10%(2). Diese Patienten brauchen für eine erfolgreiche Mobilisation ein orthostatisches Training. Nach jeder signifikanten Veränderung der Körperposition braucht der Patient 5-10 Minuten zur Gewöhnung. Wie oft und wie frühzeitig können Patienten über eine schrittweise, dokumentierbare Vertikalisierung auf den psychologisch wichtigen Moment "Verlassen des Bettes" hin trainiert werden? Wie oft muss eine Mobilisation in einen Stuhl wegen mangelnder Toleranz des Patienten abgebrochen werden?

Viele solcher Fragen zu den aktuellen Prozessen könnten gestellt werden.

Sie sollten auch gestellt werden, weil sie die Grundlage für eine wichtige Diskussion und die ersten Schritte hin zur Optimierung sind.

Mit Weitblick zum Naheliegenden

Welches Potenzial in einer Optimierung klinikinterner Standards und Prozesse liegt zeigt auch die Kampagne "Saving 100.000 lives" des Amerikanischen "Institute for Healthcare Improvement" (IHI)(3). Ausgehend von der Erkenntnis, dass einzelne

Kliniken jährlich unnötige Ausgaben in Millionenhöhe durch mangelhafte Prozesse verursachen, sind verschiedene Maßnahmenpakete zusammengestellt worden.

Viele dieser Maßnahmen beziehen sich auf die Förderung der Umsetzung von evidenten Strategien zur Vermeidung von Komplikationen, unter Zuhilfenahme von innovativer Medizintechnik.

Zu Ende rechnen

Aber nicht die Produkte allein machen den Unterschied, sondern auch die dahinter stehende Unterstützung für eine effiziente Nutzung. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über unsere Produkte und Dienstleistungen.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die Komponenten unserer "Mobilisationstherapie in einer Hand" und deren mögliche Auswirkungen auf Ihre innerklinischen Prozesse.

Auf der Basis anerkannter wissenschaftlicher Daten sind wir beispielsweise in der Lage ein Risikoprofil Ihrer Intensivstation zu entwerfen, und anhand der Gegenüber-stellung von zusätzlichen Behandlungskosten und einer Investitionsgröße die möglichen Einsparungen aufzuzeigen. Denn nur eine ganzheitliche Betrachtung der Gesamtkosten kann das Potenzial von innovativer Medizintechnik verdeutlichen.

Interesse? Anruf genügt!

0800 863 55 37

marketing.de@hill-rom.com

Quellen:

(1) Krishnagopalan S, et al
Body positioning of intensive care patients, clinical practice versus standards.
Critical Care Medicine. 2002

(2) Vollman KM.
The right position at the right time: Mobility makes a difference.                                              Pulse: Hill-Rom in the News

(3) www.ihi.org